Die gute Nachricht:

Glücklichsein kann man lernen

Dazu gibt es zahlreiche Erkenntnisse aus der Glücksforschung. Die zweite gute Nachricht: Glückstraining macht wesentlich mehr Spaß als Bauchmuskeltraining.
 ingimage_ISS_1861_00513
Es ist sinnvoll, sich bewusst zu werden, wie oft man in welcher Stimmung ist.

Die Gehirnforschung bestätigt: Glücklichsein kann man tatsächlich lernen.

Wie das funktioniert?

So, wie man beim Klavierüben bestimmte neuronale Netzwerke im Gehirn trainieren kann, und sich somit die Fähigkeit verbessert, so funktioniert das auch mit den Neuronengruppen, die für das Glücklichsein zuständig sind: Ein Mensch, der sehr oft in guter Stimmung ist, hat die neuronalen Netzwerke des Glücklichseins gut vernetzt und kommt dadurch nicht nur häufiger, sondern auch intensiver in gute Stimmung.

Umgekehrt: Ein Mensch, der immer nur schlecht drauf ist, hat diese Stimmung zu seiner Gewohnheit gemacht und ist dadurch automatisch leichter und öfter in schlechter Stimmung. Stimmungen sind also auch Trainingssache. Daher ist es sinnvoll, sich bewusster zu werden, wie oft man in welcher Stimmung ist.

Wenn ich also nun das Vorhaben starte, meine positiven Stimmungen zu verstärken, so drängt sich als erstes die Frage auf:

Was ist Glück?

In der deutschen Sprache herrscht um dieses große Wort ein wenig Sprachverwirrung, weil „Glück haben“ und „glücklich sein“ in ein Wort zusammenfallen. Und wenn man sich nun mit dem Glücklichsein beschäftigt, so bedeutet das wohl für jeden Menschen etwas anderes. Dennoch ist es möglich, verschiedene Formen des Glücks zu unterscheiden. Das ist sinnvoll, weil die unterschiedlichen Kategorien auch unterschiedliche Strategien brauchen.

Die 3 Arten von Glück

Ich möchte hier 3 Begriffe unterscheiden: Zufriedenheit, Freude und Glücksmomente.

Zufriedenheit entspricht dem Glück, das über das Denken zustande kommt. Also beispielsweise das Thema Einstellung: Ist das Glas halbvoll oder halbleer? Einstellungen sind veränderbar und ich kann Sichtweisen aktiv verbessern.

Freude steht für das biographische Glück, also das Glück über die Lebensspanne gesehen. Hier kommen Vor- und Nachfreude ins Spiel. Alles, was mir in meiner Vergangenheit Gutes passiert ist, gelungen ist, für gute Gefühle gesorgt hat und auch das Glück in der Zukunft: Ziele, Vorhaben, Vorfreude.

Glücksmomente meint das Glücksempfinden, das im Hier und Jetzt entsteht. Das Genießen eines Sonnenunterganges, das Hören des Vogelgezwitschers, ein Stück Himbeerkuchen oder auch das bewusste Atmen. In dieser Kategorie kommt es darauf an, die Gegenwärtigkeit und Achtsamkeit zu üben. 

weiterführende Links

Literaturtipps

Schulbuch

  • Mein Glückstraining: Ab Klasse 5 - Kopiervorlagen, Smolka Heide-Marie (Brigg Pädagogik)

Erwachsenenbücher

  • Mein Glücks-Trainings-Buch; Smolka Heide-Marie (Knaur)
  • Vorhang auf fürs Glück; Smolka Heide-Marie (Knaur)
  • Bertl und Adele suchen das Glück, Smolka Heide-Marie (Hanreich)

Hörbücher

  • eingestellt am 22.12.2016
Autorin

Mag. Heide-Marie Smolka ist Psychologin und Glücksexpertin. Als Inhaberin der Firma Glückstraining bietet sie Seminare  und Vorträge an, auch als Buchautorin für Erwachsene und Kinder hat sie sich einen Namen gemacht.

  • Bücher und Hörbücher zum Thema von Heide-Marie Smolka

       

     cover knaur glückstrainingsbuch_150_230
     cover vorhang auf_150_230
     Cover Hamsterrad 150_150

    .