Abiturvorbereitungen – Abiturprüfungen

Abivorbereitung leicht gemacht – Teil 2

Ein paar Asse haben wir noch im Ärmel: Fünf abschließende Tipps, die dir die Vorbereitung auf dein Abi deutlich leichter machen.
 Schüler sitzen zusammen und lernen.
Abivorbereitung leicht gemacht

Das Abi-Monster klug bezwingen: weitere Tipps zur Abivorbereitung

In Teil 1 unserer Serie zur Abivorbereitung haben wir dir schon viele gute Tricks verraten. Ran an die noch übrigen (jetzt nicht mehr so geheimen) Geheimtipps!

Die richtigen Prioritäten setzen: Vertrau auf deine Fähigkeiten.

Leg den Fokus beim Lernen vor allem aufs Verstehen und Anwenden. Verknüpfungen und Bilder sind schlauer als stumpfes Pauken. Mach außerdem so viele Beispielaufgaben wie möglich und löse so viele verschiedene Aufgabentypen wie möglich. So gewinnst du Routine und stellst sicher, dass du die Theorie auch tatsächlich umsetzen und anwenden kannst. Auf deine Fähigkeiten solltest du dabei ruhig vertrauen: Kleinigkeiten, die du dir im Ernstfall auch einfach erschließen kannst, musst du nicht krampfhaft auswendig lernen. Verstopf dein Gedächtnis also nicht unnötig mit unwichtigen Details.

Du musst kein Einzelkämpfer sein: Bitte andere um Hilfe.

Natürlich kannst du dich in deinem Zimmer verschanzen und über Wochen und Monate nur dann mit anderen Menschen reden, wenn es unbedingt sein muss. Du kannst aber auch schlauer vorgehen und dir Unterstützung holen. Lerngruppen und Lerntreffs mit deinen Leidensgenossen können euch allen viel bringen. Deine Mutter fragt dich bestimmt auch gerne mal ab oder lässt sich Inhalte erklären (wodurch du direkt siehst, ob du wirklich alles drauf hast). Und wenn Fragen auftauchen, brauchst du nicht allein wie besessen nach der Antwort zu suchen: Frag doch einfach deinen Lehrer oder einen Mitschüler, ob er dir die Sache (noch) mal kurz erklären kann.

Bleib am Ball und motivier dich selbst.

Die gute Nachricht lautet ja: Wenn du fürs Abi büffelst, ist das Ende wirklich absehbar. Behalte also dein Ziel im Auge und sag dir bei Durchhängern immer wieder, dass du es bald geschafft hast. Ein Countdown, den du zum Beispiel an deine Zimmertür hängst und täglich abhakst, kann zusätzlich beim Aufraffen helfen. Wichtig sind auch kleine Belohnungen, mit denen du dir sozusagen selbst auf die Schulter klopfst, wann immer du ein Etappenziel erreicht hast. Das hebt die Laune und hilft dir, den Endspurt wie geplant durchzuhalten.

Nicht zu viel zumuten: Beachte deine Grenzen.

Jeden Tag 5 Stunden Lernzeit einzuplanen, um bis in die Puppen am Schreibtisch zu sitzen, ist nicht nur unrealistisch – es ist auch ziemlich unklug. Eine längere Lernphase wie vor dem Abitur kannst du nur dann mit ganz viel Schwung und Power wuppen, wenn du dir regelmäßige Auszeiten und Regenerationszeiten gönnst. Solange du noch Unterricht hast, sind mehr als zwei Stunden Lernzeit an einem Tag kaum machbar. Auch für Sport bzw. Bewegung und gesunde Ernährung muss genügend Zeit bleiben. Achte auf deine Grenzen und halte dich fit – denn nur so kann auch dein Hirn Höchstleistungen bringen.

Last but not least: Bleib locker.

Das Abitur ernst zu nehmen, ist natürlich gut. Zu verbissen solltest du das Ganze aber auch nicht sehen – das schafft nur unnötigen und lähmenden Druck. Mach dir immer mal wieder klar: Du bist so weit gekommen und hast so viel geschafft, dass du das Abitur auch meistern wirst. Selbst wenn eine Prüfung eher suboptimal laufen sollte, ist auch das kein Beinbruch. Gib dein Bestes und gib dir Mühe, aber mach dich nicht krank vor Leistungsdruck. Du wirst deinen Weg schon finden – ein paar Punkte mehr oder weniger bringen dich nicht um. Kurz vor den Prüfungen (und spätestens am Tag vorher) solltest du deshalb auch einen Gang zurückschalten. Ein paar kleine Details darfst du noch mal auffrischen, ansonsten hast du aber Lern- und Panikverbot.

Am Prüfungstag kannst du dann auch ganz locker bleiben – und zwar mit diesen Tipps.

  • eingestellt am 25.02.2016
Autor

scook