Freizeit – Ausgleich – Nach der Schule

Serientipps von Krimi bis Komödie

Superhelden, Science Fiction, schlaue Spürnasen, schrullige Alltagshelden und Geschichte, die zum Leben erwacht: Wir haben unsere 16 liebsten Serientipps herausgesucht. Perfekt um mitreden zu können, wenn die Schüler "fachsimpeln".
 Eine Fernbedienung liegt auf einer Fernsehzeitung.
Abschalten vom Lehreralltag: TV-Serie anschalten.

Serientipps für jeden Geschmack: 16 Favoriten zum (Immer-wieder-)Ansehen und Mitfiebern

Klassiker und Aktuelles, Lustiges und Ernstes, Packendes und Hochspannendes: Das Angebot an hochwertigen TV-Serien ist riesig. 16 unserer ganz persönlichen Lieblingsserien, die auch Ihre Schüler begeistern dürften, haben wir einmal zusammengestellt. Für ausgedehnte Serienabende, gemütliche Wochenenden und für die nächsten Ferien – oder einfach, um zu wissen, wovon die Schüler sprechen.

1. Für Fans von Krimis und schlagfertigen Spürnasen.

Einer der Serienerfolge der letzten Jahre: Sherlock, mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman. Die spannenden Fälle, die herrlichen Dialoge, die großartige Besetzung und das moderne Setting sorgen für einen sehr hohen Unterhaltungswert. Alternativ können wir noch eine weitere Sherlock-Holmes-Adaption empfehlen: Elementary holt den berühmten Ermittler ins heutige New York und stellt ihm mit Lucy Liu einen weiblichen Watson zur Seite. Der Rest funktioniert in bester Sherlock-Holmes-Manier: spannende Fälle und viel Gelegenheit zum Mitraten.

Wer den Rahmen lieber historischer mag, für den könnten Miss Fishers mysteriöse Mordfälle den nächsten Serienmarathon einläuten. Titelheldin Phryne Fisher (gespielt von Essie Davis) tänzelt durch das Melbourne der 1920er Jahre und löst mit ganz viel Charme und sehr kurzweilig verschiedenste Fälle. Die Serie kommt übrigens ganz wunderbar ohne Blut und Schockeffekte aus – vielleicht erinnert sie auch deshalb ein wenig an die liebenswerten alten Miss-Marple-Klassiker.

Veronica Mars dreht sich ebenfalls um die Abenteuer einer starken Titelheldin. Kristen Bell kämpft sich hier als High-School-Schülerin und vielleicht jüngste Privatdetektivin mit viel Köpfchen, großartigem Humor und herrlichen Dialogen durch die vielen Abgründe ihrer Stadt. Die Serie lief bis 2007, 2014 gab es dann noch einmal einen Spielfilm – Veronica Mars hat nicht umsonst bis heute jede Menge Fans.

2.  Für Fans von Historiendramen und geschichtsträchtigen Erzählungen.

Auch Downton Abby ist sehr beliebt. Die Serie spielt im historischen England (ab 1912) und erzählt die Geschichte(n) der vornehmen Herrschaften und einfachen Bediensteten, deren Schicksale sich auf dem beeindruckendsten Anwesen kreuzen. Liebschaften, Intrigen und Geheimnisse; der Schrecken und die Wirrungen des ersten Weltkriegs: Hier finden Historienfans alles, was sie begeistert.

Eine weitere empfehlenswerte Serie, die im alten England spielt: Call the Midwive. Der etwas kitschige Zusatz "Ruf des Lebens" mag vielleicht kurz abschrecken, Kitsch und Romanzen halten sich aber sehr in Grenzen. Die Serie spielt im Londoner East End in den fünfziger Jahren und erzählt die Geschichte junger Hebammen, die die Frauen im Armenviertel betreuen. Die spannenden Einblicke in die damalige Zeit, die ganz unterschiedlichen Schicksale und die liebenswerten Charaktere machen die Serie definitiv sehenswert.

3. Für Fans von Science Fiction, Superhelden und mächtigen Bösewichten.

Firefly (ab 16)  ist womöglich die Serie mit den treusten Fans. Gerade einmal 14 Folgen (plus einen Kinofilm) lang, wird die Serie von Buffy-Erfinder Joss Whedon noch heute regelrecht gefeiert. Die Crew um Captain Malcolm Reynolds (Nathan Fillion) hält sich auf dem Transportraumschiff "Serenity!" allerlei legalen und illegalen Jobs über Wasser. Als sie einen unscheinbaren Passagier an Bord nehmen, der sich als gesucht entpuppt, geht das Abenteuer erst richtig los. Wer sich auf das Weltraum-Setting einlassen kann, der wird an der Kultserie mit tollen Dialogen, spannender Erzählweise und viel Situationskomik großen Spaß haben.

Wer weniger auf Weltraum und mehr auf Superhelden steht, der kommt um Daredevil (ab 16)  nicht herum. Die Netflix-Produktion wartet mit großartigen Schauspielern und einer absolut hochspannenden Erzählung auf. Die Serie rund um den bekannten Comic-Helden Daredevil wurde von Kritikern und Fans euphorisch gefeiert – und wer einmal angefangen hat, sie zu schauen, weiß, wieso. Ein weiterer Superheld mit toller Serie ist übrigens The Flash – weniger düster, aber durchaus auch spannend und mitreißend.

Wer das Superhelden-Universum mag, aber nicht immer nur Superhelden sehen möchte, der sollte Marvel’s Agent Carter eine Chance geben. Die Serie um Titelheldin und Geheimagentin Peggy Carter (die große Liebe von Captain America) wurde zum Leidwesen vieler Fans nach nur zwei Staffeln überraschend abgesetzt. Das Anschauen lohnt sich trotzdem – und eine überschaubare, abgeschlossene Serie ist manchmal schließlich besser als 10 Staffeln, die mit einem Cliffhanger enden, der dir graue Haare macht.   

4. Für Fans von Geistern, Grusel und düsteren Geschichten.

In den USA läuft gerade die zwölfte Staffel und wenn es nach den vielen Fans geht, werden Sam und Dean Winchester noch lange Geister, Monster und Dämonen jagen: Supernatural (ab 16) ist eine der beliebtesten TV-Serien. Wer es ein bisschen gruselig mag, der wird hier ganz auf seine Kosten kommen – tolle, übergreifende Storystränge und mutige Episodenfolgen (von der Schwarzweißfolge bis zur Musicalfolge) inklusive.

Noch einmal etwas düsterer und erwachsener (ebenfalls ab 16), aber hier in Deutschland weitestgehend untergegangen: Penny Dreadful. Die schaurig-spannende Serie mit einer sensationellen Eva Green in der Hauptrolle zieht schauspielerisch alle Register und zieht sofort in ihren Bann. Frankensteins Monster, Werwölfe, Vampire und Hexen: Sie alle werden hier noch einmal ganz neu zum Leben erweckt und die faszinierenden Charaktere zu einer absolut packenden Geschichte verwoben.

Dann gibt es da noch einen stimmungsvoll-düsteren Welterfolg, an dem gerade niemand vorbei kommt: Stranger Things. Die Netflix-Eigenproduktion spielt in den 1980ern und ist eine Mischung aus alten Klassikern wie "Es", "ET" und "Die Goonies". Die Helden der Serie sind liebenswerte kleine Außenseiter – und die Serie hat tatsächlich absolutes Suchtpotenzial.

5. Für Fans von Alltagshelden, schrulligen Typen und lustigen Geschichten.

Zum Schluss noch drei Empfehlungen für alle, die es lieber kurzweilig, komisch und witzig mögen. Die Gilmore Girls sind ein echter Klassiker, den die Macher gerade noch einmal aus der Schublade geholt und um eine vierteilige Fortsetzung ergänzt haben. Die Kultserie rund um Mutter und Tochter im verschlafenen Örtchen Stars Hollow bietet jede Menge Stoff zum Schmunzeln und Seufzen.

Community wiederum ist eine der wohl kreativsten Comedy-Serien überhaupt. Von der Paintball-Folge bis zur Dangeons-and-Dragons-Folge haben sich die Köpfe hinter der Serie, die an einem Community College spielt, viel sehr Lustiges getraut.

"Viel Lustiges" ist auch die richtige Überleitung zu unserer letzten Empfehlung: Brooklyn Nine-Nine ist eine herrlich verrückte Serie, in deren Mittelpunkt der unreife, aber sehr clevere NYPD-Detective Jake Peralta steht. Es lohnt sich, die Serie im Originalton zu schauen – das gilt aber auch für die anderen Empfehlungen. Also: Viel Spaß beim Serienschauen und Mitreden!

  • eingestellt am 10.04.2017
Autor

scook