Eltern als Erziehungspartner

Netzwerke für verbesserte Zusammenarbeit

Bereits an Kindertagesstätten und Grundschulen wird der Lernerfolg (und damit die Bildungskarriere) durch die soziale Zusammensetzung von Kindergartengruppen und Grundschulklassen sowie durch familiäre Alltagspraktiken geprägt. Aufgrund des Einflusses familiärer Alltagspraktiken bietet Elternarbeit hier, insbesondere in sozial benachteiligten Wohngebieten, eine Chance, Bildungsungleichheit zu verringern.
Bild: Fotolia/M. studio

Sinnvoll für eine Annäherung der schulischen und der elterlichen Praktiken scheint es, Elternarbeit im Sinne einer Erziehungspartnerschaft zu verstehen, die durch geteilte Verantwortung und einen gleichberechtigten Dialog ohne hierarchische Ordnung geprägt ist. Notwendig ist zu diesem Zweck jedoch eine entsprechende Aus- und Weiterbildung des Personals der Einrichtungen beispielsweise im Führen von Elterngesprächen oder in sensibilisierender, selbstkritischer Reflexion von Alltagstheorien und ethnischen Vorurteilen. Grundschulen und Kindertagesstätten haben das Potential, Eltern Unterstützungsleistungen in Bildungs- und Erziehungsbelangen sowie auch darüber hinaus in räumlicher Nähe zukommen zu lassen.

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  • eingestellt am 21.08.2014
Autor

M.A. Sebastian Ruin ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Deutschen Sporthochschule Köln.

  • Quelle

    Dieser Artikel stammt aus dem Magazin Schulmanagement 2/2013. Die aktuelle Ausgabe finden Sie auf www.oldenbourg-klick.de.