Möglichkeiten der Prävention im Unterricht

Chat-Gefahren für Schüler

Chatten im Internet übt auf Kinder und Jugendliche eine große Faszination aus – sowohl in der Freizeit als auch im Schulalltag. Unter einem Chat (= plaudern, sich unterhalten) versteht man eine elektronische Kommunikation in Echtzeit, meist über das Internet. Ursprünglich gab es nur den reinen Textchat, bei dem Texte ausgetauscht wurden. Mittlerweile sind auch Ton- und Videospur dazugekommen – so genannte Audio- bzw. Videochats entstanden.
 Mädchen halten ihre Smartphones in den Händen.
Besonders in Chats lauern viele Gefahrenpotenziale.

Welche Gefahren gibt es beim Chatten?

Beim Chatten kann man andere Personen auf einfachste Weise kennenlernen und bei weitgehender Anonymität mit der eigenen Identität spielen. Dies bietet Chancen und birgt Gefahren. Einerseits können Kinder und Jugendliche die Grenzen des Alltags übertreten und neue Erfahrungen sammeln. Andererseits mangelt es Schülerinnen und Schülern oftmals an einem gesunden Misstrauen gegenüber Chat-Partnern. Sie haben meist noch kein Gefühl dafür, wie herausgegebene persönliche Daten (Name, Adresse) von anderen missbraucht werden können. Auch gibt es immer wieder Chat-Partner, die sich für etwas anderes ausgeben, als sie sind. Diese Leute nennt man Fakes.

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  • eingestellt am 24.03.2014
Autor

Stefan Dassler
Dipl.-Handelslehrer

  • Quelle

    Dieser Artikel stammt aus dem Schulmagazin 5-10 10/2010. Die aktuelle Ausgabe finden Sie auf www.oldenbourg-klick.de.