Methodische Hinweise zu den Rahmenbedingungen

Teil 2: E-Learning in Schule und Unterricht

Der Einsatz von E-Learning muss gut geplant und reflektiert realisiert werden. In diesem Teil wird es deshalb um das Beschreiben von Rahmenbedingungen gehen, deren Berücksichtigung bei einer erfolgreichen Planung und Realisierung von E-Learning helfen kann. Zu den Rahmenbedingungen gehören der Bereich der Aufgaben und Übungen sowie der der einsetzbaren Werkzeuge. Gleichzeitig stellt das computergestützte Lernen und Lehren besondere Anforderungen an Lehrende und Lernende.
 E-Learning in der Schule
Bild: Shutterstock/Goodluz

Aufgaben und Übungen

Aufgaben und Übungen sind nicht nur im Präsenzunterricht das Herzstück, auch im E-Learning kommt ihnen eine wichtige Rolle zu. Ein wichtiges Charakteristikum computergestützter Aufgaben und Übungen ist ihre technische Umsetzung: Häufig genug orientieren sich Aufgaben- und Übungsinhalte bzw. -ziele an den technischen Möglichkeiten statt andersherum. Die vielen geschlossenen Übungen, die sich in internetgestütztem Material finden lassen, sind wahrscheinlich weniger deshalb entstanden, weil ihre Autoren einer behaviouristischen Lerntheorie anhängen und meinen, Drill-Übungen wären der beste Weg zum Lernerfolg. Es erscheint viel wahrscheinlicher, dass die einfache Herstellung solcher Übungen mit Autorenprogrammen (s. Glossar) wie HotPotatoes, einem kostenlosen, einfach zu bedienenden und – bei einer didaktisch durchdachten Anwendung – auch durchaus sinnvollen Programm, dazu geführt hat, dass Lehrende in kurzer Zeit große Mengen solcher Übungen produzieren konnten.

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  • eingestellt am 24.03.2014
Autor

Prof. Dr. Nicola Würffel

Professorin für Didaktik der Neuen Medien

  • Quelle

    Dieser Artikel stammt aus dem Schulmagazin 5-10 4/2011. Die aktuelle Ausgabe finden Sie auf www.oldenbourg-klick.de.

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