Wie man Medienwelten der Lernenden konstruktiv und kreativ in den Unterricht integrieren kann

Lernen 2.0 – Mobiles Lehren und Lernen mit iPad und Cloud

Der Praxisbericht aus dem Schulalltag am Kaiserin-Augusta-Gymnasium in Köln zeigt, wie man Medienwelten der Lernenden konstruktiv, kollaborativ und kreativ in den Unterricht integrieren kann. Die äußere digitale Lebenswelt der häufig als "digital natives" bezeichneten Jugendlichen wird Teil schulischer Lernprozesse und Medienkompetenz gefördert.
Bild: Shutterstock/Kimazo

Das Projekt "Mobiles Lernen"

Die Integration von Medien und Internet in den Unterricht, die über den etablierten Recherchezweck hinausgeht, ist das Ziel des "iPad-Projekts", das ich seit Februar 2011 an der Kaiserin- Augusta-Schule (KAS) koordiniere. Im Rahmen dieses Projekts setzen wir mit vierzig Kollegen 30 Tablet-PCs im Unterricht der Klassenstufen 5–13 ein. Im "1:n Modell", d.h. 30 Geräte für alle Schüler der Schule, können die iPads bei Bedarf in Einheiten von 10, 20 oder 30 für eine Lerngruppe über einen "Doodle" online reserviert werden. Bei einer Klassenstärke von maximal 30 Schülern erhält so jeder ein Gerät, bei Gruppenarbeit teilen sich die Lernenden z. B. zu zweit oder dritt ein iPad. Da die Geräte nicht personalisiert sind, werden die erzeugten Dokumente per Mail oder WebDav extern gesichert oder die Inhalte gleich auf Wiki oder Blog publiziert.

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  • eingestellt am 24.03.2014
Autor

André J. Spang

Kaiserin-Augusta-Gymnasium Köln

  • Quelle

    Dieser Artikel stammt aus dem Magazin Praxis Fremdsprachenunterricht 01/2013. Die aktuelle Ausgabe finden Sie auf www.oldenbourg-klick.de.