Wie kann man eingreifen?

Mobbing in der Schule

Die Veränderungen in der heutigen Bildungslandschaft stellen die Schulgemeinschaften vor neue, große Herausforderungen. Die gemeinsame Erarbeitung von Stärken und Schwächen der eigenen Schule sowie das Setzen von gemeinsamen Zielen sind immer auch konfliktträchtig. Nicht alle Konflikte werden fair und offen ausgetragen. Und manches Mal werden "Sündenböcke" genutzt, um sich Herausforderungen eben nicht zu stellen. Zu Mobbing in der Schule schreibt Elisabeth Keiten.
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Shutterstock/kitty

Mobbingsituationen müssen als soziales Phänomen gesehen werden, dessen Entstehungsgründe sehr vielfältig sind. In der Institution Schule wird diese Erscheinungsform auf unterschiedlichsten Ebenen in den vergangenen Jahren oft im Zusammenhang mit verschärft erlebter Gewalt an Schulen diskutiert.

Neben der wichtigen Auseinandersetzung mit diesem Phänomen und seinen Entstehungsursachen gibt es gleichzeitig auch eine Instrumentalisierung und damit Verwässerung des Mobbingbegriffes. Ein Mobbingvorwurf kann Kreisläufe von erlebter Kränkung und vermeintlichen Kränkungsabsichten in Gang setzen, die eine Aufarbeitung der jeweiligen Konfliktsituationen zusätzlich erschweren.

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  • eingestellt am 24.03.2014
Autor

Elisabeth Keiten

selbstständige Supervisorin DGSv, Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin, Werkstatt für Supervision, Coaching und Organisationsberatung, Osnabrück

  • Quelle

    Dieser Artikel stammt aus dem Magazin Schulmanagement 2/2009. Die aktuelle Ausgabe finden Sie auf www.oldenbourg-klick.de.