Oberstufenschüler stehen mit Rat und Tat zur Seite

Überlebenstipps für die Unterstufe

Egal ob Gymnasium, Gesamt- oder Realschule: Nach dem Wechsel auf die weiterführende Schule fühlen sich viele Schüler oft überfordert und orientierungslos. Ich habe Oberstufler gefragt, welche Ratschläge sie ihrem jüngeren Ich am liebsten mit auf den Weg gegeben hätten. Mit diesen Tipps sollte euch der Einstieg in den nächsten großen Abschnitt des Schullebens leichter fallen:
 Schüler stehen hintereinander und zeigen den Daumen nach oben.
Tipps aus der Oberstufe

Der richtige Sitzplatz

Der erste Gedanke ist meistens “Wie kann ich neben möglichst vielen Freunden sitzen?”. Wenn man sich jedoch von Anfang an einfach nach ganz vorne setzt, wird man gezwungen, das ganze Halbjahr über weniger zu reden und ist gleich viel aktiver im Unterricht. Nach den ersten schmerzhaften Stunden, in welchen man nicht mit seinen Sitznachbarn reden kann, darf man sich über bessere Noten freuen.

Auseinandersetzungen mit Lehrern

Bei einer Meinungsverschiedenheit mit einem Lehrer kann es sein, dass man nicht immer eine gemeinsame Lösung findet, doch wenn es zu einer Auseinandersetzung kommt, muss man aufpassen, wie man handelt. Wenn man es sich mit einem Lehrer verscherzt, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass der Mathe-Lehrer aus der sechsten Klasse später der Leistungskurslehrer werden kann, welcher einen auf das Abitur vorbereitet.

Fächerwahl und Freunde

“Hey wenn wir beide Chemie wählen, haben wir donnerstags zusammen nach der siebten Stunde Schluss” - Der Versuch möglichst exakt den gleichen Stundenplan wie der beste Freund oder die beste Freundin zu haben, endet meistens darin, dass einen jedes zweite Fach so wenig interessiert, dass man lieber Zuhause im Bett liegen bleiben würde. Wählt also nach euren Interessen und nicht nach den Interessen eurer Freunde.

Spaß am Unterricht

Selbst wenn man die für sich interessantesten Fächer gewählt hat, kann es am Ende passieren, dass der Unterricht ganz anders ist als man ihn sich vorgestellt hat, sodass einem die (hoffentlich von anderen) auf den Tisch geschmierten Zeichnungen plötzlich interessanter vorkommen als die Tafel. In solchen Situationen sollte man versuchen, sich für das Thema zu begeistern und einen Bezug zu diesem herzustellen, statt alle paar Minuten einen Blick auf die Uhr zu werfen. Sobald man einmal das Thema verstanden hat und aktiv mitarbeitet, vergeht die Zeit viel schneller.

Am Ende geht natürlich nichts übers fleißige Lernen, Glück bei den Lehrern und Freunde, welche einem den Schulalltag leichter erträglich machen. Ich hoffe der ein oder andere Tipp konnte euch weiterhelfen und wünsche einen guten Rutsch in den neuen Schulalltag.

  • eingestellt am 25.07.2016
Autor

Elias, Schülerautor für scook

  • Elias (17 Jahre) aus Dortmund

    Haustiere: Katze

    Lieblingsmusik: Glass Animals

    Lieblingsbücher: Die Insel der besonderen Kinder
    Lieblingsessen: Pak Choi
    Hobbies: Schreiben, Musik hören, mit FreundInnen abhängen, Gaming