Tipps für eine gelungene Facharbeit

Eine Facharbeit verfassen – aber wie?

Egal wo man sich befindet, ob an einer Real- oder Gesamtschule oder einem Gymnasium. Überall spielt sie eine Rolle, die Facharbeit. Dabei variiert lediglich der Name und der Umfang.
 Jugendlicher schreibt am Schreibtisch.
Nützliche Hinweise für das Schreiben einer Facharbeit.

Themenfindung und Gruppenbildung

Eines der grundlegendsten und wichtigsten Dinge einer Facharbeit ist die Themenfindung und Gruppenbildung. Denn ohne ein Thema oder eine Gruppe kann man keine Facharbeit verfassen.
Bei der Themenfindung ist es wichtig, sich ein Thema zu suchen, in dem man sich zum einen gut auskennt und zum anderen, das einen interessiert. Auch sollte es möglich sein, dass Thema umfangreich zu bearbeiten und einen Eigenanteil zu erstellen.
Die Gruppenbildung ist ebenso wichtig, denn es benötigt eine gute Gruppenzusammensetzung, um eine gute Arbeit zu verfassen. Hier sollte auch darauf verzichtet werden, die besten Freunde zu nehmen, wenn man weiß, dass sich diese wenig engagieren. Es sollten eher Personen sein, auf die man sich zu 100% verlassen kann. Denn nicht selten ist es an der Gruppe gescheitert.

Zeiteinteilung bei der Ausarbeitung

Doch nicht nur Gruppe und Thema spielen eine entscheidende Rolle. Denn die Zeit spielt gegen einen. Innerhalb der vorgegebenen Zeit, meist ein Jahr, muss das Thema verteidigt, bearbeitet und präsentiert werden. Doch was heißt das genau?
Dass das Thema nicht innerhalb des ersten Monats vollständig bearbeitet wird, ist, denke ich, jedem bewusst. Auch, dass man nicht erst drei Wochen vor der Abgabe damit anfängt, sollte klar sein. Sobald man Thema und Gruppe gefunden hat, geht es daran, die Themenverteidigung vorzubereiten. Dabei geht es im Endeffekt darum, schlüssig zu begründen, warum man sich für dieses Thema entschieden hat. War die Themenverteidigung erfolgreich und wurde das Thema genehmigt, geht es daran, den schriftlichen Teil zu bearbeiten. Da die Gedanken gerade aktuell sind, ist es wichtig, keine große Pause einzulegen. Dabei ist es zu Beginn auch ratsam, sich zunächst Stichpunkte zu machen. Fällt einem etwas ein, was man bearbeiten könnte, sollte man dies notieren. Aber dabei niemals die Quellen vergessen! Nachdem man genügend Ideen und Fakten gesammelt hat, sollte man sich als Gruppe daran machen, diese nach Wichtigkeit bzw. Relevanz zu sortieren. Auch sollten weniger interessante oder wichtigere Aspekte aussortiert werden. So reduzieren sich die Materialien mit der Zeit und die interessantesten Fakten bleiben übrig. Diese sollten dann ausformuliert und genau erläutert werden.

Der letzte Schliff

Mittlerweile ist über die Hälfte der Zeit verstrichen und die Arbeit nimmt Gestalt an. Jetzt heißt es vor allem Ruhe bewahren und der Arbeit den letzten Schliff geben. Wichtige Fragen, die man sich stellen könnte, und auch sollte, sind u.a.: Habe ich alle Aspekte bearbeitet? Habe ich entsprechende Fachtermini verwendet und vor allem auch deutlich gemacht? Ist mein Eigenanteil integriert? Sind alle Quellen vorhanden?
Auch formale Dinge sollten beachtet werden. Dazu zählen der Randabstand, die Schriftgröße und -art und die Angabe von Quellen. Dies wird aber von den Lehrern genau erläutert und erklärt. Nach Abgabe des schriftlichen Teiles geht es zur letzten Etappe der Arbeit, der Präsentation (auch als Kolloquium bezeichnet). Dies ist neben dem schriftlichen der wichtigste Teil. Innerhalb von 45 Minuten muss jeder beweisen, dass er sich mit dem Thema ausführlich beschäftigt hat und im Stoff steht. Sicherlich ist jeder aufgeregt. Wichtig ist jedoch, dass man sich nicht verstellt. Denn das Thema wurde ausführlichst bearbeitet und jeder kann es demnach auch meistern.
Nach erfolgreichem Präsentieren ist nun auch die letzte Hürde gemeistert und es gibt wieder einen Erfolg mehr zu verzeichnen.

  • eingestellt am 06.09.2016
Autor

Markus, Schülerautor für scook