Erfahrungsbericht eines Schülers

Sport als Ausgleich zur Schule

Die Schule ist ein Ort des Lernens und der Erschöpfung. Insbesondere Ganztagsschulen beanspruchen viel Zeit und Arbeit. Das ist oftmals sehr anstrengend und man sollte sich einen guten Ausgleich zum ständigen Lernen suchen, egal ob Ganztagsschule oder nicht.
 Karateschüler macht seine Übungen
Sport als sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

Jeder ist einmal ausgelaugt von der Schule und braucht etwas das einen entspannt und den Schulstress wieder ausgleicht, vielleicht sogar einfach mal vergessen lässt.  
Ich habe meinen Ausgleich im Sport gefunden. Insbesondere im Karate. Das Training findet zweimal die Woche statt und geht einmal eineinhalb und einmal zwei Stunden. Ich habe für mich selbst festgestellt, dass der Sport mir einen guten Ausgleich bietet. Seit dem ich Karate betreibe fällt es mir wieder einfacher mich auf die Schule zu konzentrieren. Ich hatte vorher gerade in der Schule oftmals Probleme damit, aufmerksam den Unterricht verfolgen zu können. Mitlerweile fällt mir das wieder einfacher. 

Zum Karate fand ich in der 7. Klasse, als die Klassenkonstelation neu zusammengestellt wurde und ich somit neue Schüler kennenlernte. Einer aus meiner neuen Klasse betrieb bereits seit längerem Karate und ich fragte ihn, ob ich nicht mal mitkommen könne. Und so geschah es dann auch und mittlerweile betreibe ich Karate nun schon seit etwas mehr als 4 Jahren und kann feststellen, dass es mir einiges gebracht hat. Nicht nur ist meine Konzentrationsfähigkeit, wie eben beschrieben, deutlich gestiegen, sondern bin ich auch deutlich ruhiger und geduldiger geworden. Auch mein Selbstbewusstsein stieg dadurch an. So hatte ich früher häufig Schwierigkeiten damit, vor der Klasse einen Vortrag oder Ähnliches zu halten. Inzwischen stellt dies keinerlei Probleme mehr für mich dar. Ein weiterer positiver Efekt des Trainings ist, dass man auch Körperlich fit bleibt. Das Training ist intensiv und bringt somit einen körperlichen Ausgleich zu dem schulischen Arbeiten und Lernen. 

Zudem hab ich das Glück, dass das Dojo, also der Trainigsort, nur ca 100 Meter von mir zu Hause entfernt ist. So kann ich sagen, dass ich für mich Karate als Ausgleich gefunden habe. Ich kann jedem empfehlen, sich mal nach einer Sportart umzuschauen, denn das viele Lernen, welches Ganztagsschulen, wie z.B. Gymnasien, mit sich bringen, lässt einen körperlich oft unausgeglichen, da man kaum Bewegung bekommt, dies kann dann zu weniger Konzentration und Müdigkeit führen. Zu guter Letzt ist das auch eine super Möglichkeit Personen kennenzulernen und neue Freunde zu finden.

  • eingestellt am 29.03.2017
Autor

Lars, Schülerautor für scook

  • Lars (16 Jahre) aus Pinneberg

    Haustiere: Wellensittich, Fische

    Lieblingsbücher: Das Lied von Eis und Feuer
    Lieblingsessen: Steak, Schnitzel, Lamm, Schokolade
    Hobbies: Sport (Karate), soziale Arbeit (Schulprojekt Flüchtlingscafé)