Der Begleiter einer guten Note

Das perfekte Handout

Besonders in der Oberstufe ist es Gang und Gäbe. Es gehört einfach zu einer guten Präsentation dazu. Die Rede ist von einem Handout. Was du darüber wissen musst und wie es dir gelingt, erfährst du in diesem Artikel.
 Ein Mädchen sitzt lachend in einer Schulreihe am Computer und hält den Daumen nach oben in die Kamera.
Bei der Erstellung eines Handouts sollten einige Dinge beachtet werden.

Handout - Was ist das überhaupt?

Ein Handout dient als Unterstützung zu einer von dir gehaltenen Präsentation. Darauf befinden sich die wichtigsten Inhalte deines Vortrages kurz und knapp zusammengefasst. Für Mitschüler ist es so leichter, sich später an alles zu erinnern, aber auch für den Referenten kann es hilfreich sein. Du hast jederzeit die wichtigsten Informationen griffbereit, ohne nochmal die ganze Präsentation durcharbeiten zu müssen.

Gestaltung

Auch wenn das Handout übersichtlich sein soll, verwendest du am besten keine Stichpunkte, sondern formulierst ganze Sätze. Das Handout sollte kein großer einzelner Block Text sein, sondern in Abschnitte (mit Überschriften) gegliedert sein. Zwischen den einzelnen Textabschnitten sind Absätze sehr hilfreich. Ganz oben auf das Handout schreibst du das Thema, Deinen Namen, Name des Lehrers, Fach, Datum, Schuljahr, etc. hin. Die geforderten Informationen sind von Lehrer zu Lehrer unterschiedlich, frag daher einfach einmal nach, um nichts zu vergessen. Auch, wenn man meinen könnte, dass so ein Handout schnell und einfach geht, muss einiges beachtet werden.

Dos

Wie bereits oben erwähnt solltest du die wichtigsten Informationen deines Vortrages in kurzen Texten zusammenfassen und durch Überschriften sinnvoll gliedern. Ein hilfreicher Bestandteil eines Handouts können Bilder oder Diagramme sein. Diese sollten als Unterstützung zu den auf dem Handout befindenden Informationen dienen. Statistiken oder Diagramme können auch gut genutzt werden, auch wenn sie bereits in der Präsentation auftauchen. Schließlich ist das Handout ja eine Zusammenfassung deines Vortrags.

Don’ts

Bei einem Handout sollte man sich wirklich nur auf das Wesentliche beschränken. Die Länge des Handouts variiert natürlich je nach Dauer des Vortrags, jedoch ist die Gestaltung eines DINA 4 Blatt ein guter Richtwert. Schließlich soll dies eine kurze Zusammenfassung deines Vortrages sein und keine Ausarbeitung. Deshalb solltest du auch keine neuen Informationen verwenden, sondern mit dem Material des Vortrags arbeiten.

Das Handout sollte auch in keinem Fall eine Unterstützung für dich im Vortrag sein, es ist kein Karteikartenersatz!

Ein wichtiger Punkt ist auch der Zeitpunkt der Ausgabe des Handouts. Verteil das Handout auf keinen Fall vor deiner Präsentation an deine Zuhörer, denn dadurch werden sie abgelenkt und hören nicht deinem Vortrag zu, sondern lesen sich das Handout durch. Am bestem verteilst du das Handout nach deinem Vortrag, sodass sich einige Fragen vielleicht bereits klären und nicht mehr gestellt werden müssen.

Eine Vorlage für das perfekte Handout gibt es - wie bei so vielen anderen Sachen - trotzdem nicht. Von Lehrer zu Lehrer sind die Anforderungen unterschiedlich. Erkundige dich also vorher unbedingt bei deiner Lehrkraft, ob beispielsweise ein Inhaltsverzeichnis oder Quellen auf das Handout müssen.

Wenn du die oben genannten Tipps beachtest und umsetzt, kann dein Handout eigentlich gar nicht mehr schiefgehen und du kannst sicherlich bei deinen Lehrern glänzen!


  • eingestellt am 08.05.2018
Autor

Sophie, Schülerautorin für scook 

  • Sophie (15 Jahre) aus Oldesloe

    Lieblingsmusik: Taylor Swift, Bruno Mars

    Lieblingsessen: Crêpes
    Hobbies: Tanzen, Musik hören, Freunde treffen

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