Tipps damit dir diese Aufgabe im Unterricht gelingt

Video - Tutorials im Unterricht drehen

Auf YouTube gibt es für alle Fächer zahlreiche Erklärvideos. Habt ihr selbst schon einmal ein eigenes Erklärvideo im Unterricht erstellen müssen oder habt ihr Lust, welche für euch selbst zu erstellen? Ich verrate euch, wann sich solche Videos besonders gut eignen und wie das Erstellen eines solchen Videos funktioniert!
 Fotolia/ AA+W
Ein Erklärvideo zu drehen, macht nicht nur Spaß, sondern hilft auch dabei, den Inhalt besser zu verinnerlichen.

Bestimmt hat euch euer Lehrer oder eure Lehrerin mal ein Video im Unterricht gezeigt, dass die Lerninhalte noch einmal kurz zusammenfasst. Vielleicht musstet ihr ja auch schon mal ein eigenes Erklärvideo im Unterricht drehen. In diesem Artikel gebe ich euch die Antworten auf die wichtigsten Fragen zu diesem Thema!

Wie und wann kann man die Videos am besten einsetzen? 

Lernvideos eignen sich sehr gut, um ein bereits bekanntes Thema zusammenzufassen. In dem Video werden dazu die wichtigsten Informationen auf den Punkt gebracht und am besten mit einigen passenden Grafiken veranschaulicht. 

Das Drehen von eigenen Videos funktioniert aber nicht nur mit Zusammenfassungen. Möglich ist auch, dass man sich mit anderen Schülern zusammen Themen aufteilt und dann die Videos austauscht. Alle Videos gehören dann zum passenden übergeordneten Thema. Hierzu aber Vorsicht, denn es können sich bei euren Mitschülern natürlich immer Fehler einschleichen.

Ihr könntet aber auch in der Schule dazu aufgefordert werden, Erklärvideos zu drehen. Jede Schülergruppe könnte ein eigenes Video bekommen und müsste dieses darstellen.  

Wie erfolgt die Themenfindung?

Für die Aufgabe in der Schule sprecht vorher mit eurem Lehrer/eurer Lehrerin das Thema genau ab. Welche Themenbereiche sollen konkret dargestellt werden? Wie soll das Thema gestalterisch umgesetzt werden? Außerdem solltet ihr euch in eurer Klasse absprechen, wie viel Zeit ihr für die Umsetzung dieses Tutorials bekommt. 

Wie drehe ich das Video? 

Hier ist jetzt Aufgabenteilung angesagt: In eurer Gruppe sollten sich mindestens zwei Personen mit der Recherche des Inhaltes beschäftigen. Anschließend kümmert sich ein anderer um die Ausformulierung der Informationen – dem sogenannten "Skript" (Drehbuch). In diesem solltet ihr auch festhalten, wie ihr das Thema erklären wollt. Wollt ihr geeignete Bilder einblenden oder ein "Expertengespräch" darstellen? Hier dürft ihr kreativ sein. Für das anschließende Filmen des Videos reicht eine Smartphonekamera. 
Solltet ihr das Video nur für euch drehen, dann müsst ihr alle Aufgaben alleine umsetzen. 

Nachdem das Video gedreht wurde, muss es bearbeitet und geschnitten werden. Für das Editieren braucht es keine teure Top-Software. Es reichen die simplen Handy-Apps. Ich kann hier die App "PowerDirector" empfehlen. Mit der kostenlosen Variante der Applikation kommt man sehr leicht zurecht und es lassen sich die wichtigsten Elemente bearbeiten.

Wie hilfreich sind die Lernvideos? 

Meiner Meinung nach sind diese Tutorials sehr hilfreich. Um ein eigenes Erklärvideo zu erstellen, müsst ihr schließlich selbst aktiv werden und euch gezielt mit dem Unterrichtsstoff auseinandersetzen.

Auch das Lernen mit solchen Videos kann ich weiterempfehlen. Die Lerntutorials haben eine angemessene Länge und stellen den Unterrichtsstoff anschaulich dar. Besonders dem "visuellen Lerntypen" helfen solche Videos.

Das ist der Grund, warum ich mir auch privat Videos zum Lernen erstelle. Vielleicht hast du nach dem Lesen dieses Artikels Lust bekommen, dies auch selbst zu tun. Es macht unheimlich Spaß und ist ziemlich nützlich!

  • eingestellt am 20.06.2019
Autor

Mattis, Schülerautor für scook

  • Mattis (16 Jahre) aus Rietberg

    Pausenbeschäftigung: mit Freunden unterhalten, Musik hören

    Lieblingsfächer: Deutsch, Sozialwissenschaften

    Lieblingsmusik: Feelgood-Pop

    Hobbies: Radiosendungen moderieren, Tischtennis, Geocoaching