Der erste Schritt für gute Noten

So stellst du ein Notenziel auf

Möchtest du deine Note in einem gewissen Fach verbessern? Dann solltest du dir ein konkretes Notenziel setzen, um deine Wunschzensur zu erreichen. Wie das funktioniert, erfährst du in diesem Artikel.
 Frau mit Doktorhut schaut nach oben und überlegt.
Für die Wunschnote ein konkretes Notenziel setzen.

Das neue Halbjahr beginnt und fast alle Schülerinnen und Schüler sind jetzt wieder gewillt, ihre Noten im zweiten Teil des Schuljahres zu verbessern. Aber – und das können die erfolgreichstes Menschen der Welt bestätigen – ohne ein konkretes Ziel kann man nur schwer erfolgreich sein.
In diesem Artikel verrate ich dir deshalb den ersten Schritt für gute Noten – eine konkrete Zielsetzung. Dafür stelle ich dir die sogenannte "SMART"-Methode vor. 

S - spezifisch

Verallgemeinerte Ziele, wie "Ich möchte besser in Mathe werden!", sind reichlich unpräzise. Deswegen sind spezifische Ziele nötig. Was es braucht, sind konkrete und präzise Angaben, die keinen Zweifel daran lassen, was genau erreicht werden soll. Dabei gilt, dass du nicht in ausschweifende Beschreibungen verfallen sollst, sondern deine Ziele prägnant auf einen Satz zusammenfasst. 

M - messbar

Um auch wirklich feststellen zu können, ob du dein Ziel erreicht hast, muss dieses von Anfang an so formuliert werden, dass es auch wirklich messbar ist. In einigen Fällen ist das besonders leicht, wie in unserem Beispiel mit der Mathematiknote. Am Ende des Schuljahres kannst du auf deinem Zeugnis schließlich genau sehen, ob du deine gewünschte Note erreicht hast. Beispielsweise, ob du eine 1, 2 oder 3 erhalten hast.

A - attraktiv 

Du kennst es sicherlich: Du nimmst dir zwar vor, dein Zimmer aufzuräumen, aber hast eigentlich wenig Lust darauf. Das liegt darin, dass das Ziel - ein aufgeräumtes Zimmer zu haben - möglicherweise nicht attraktiv genug für dich ist. Ein Ziel kann nur dann erreicht werden, wenn du auch wirklich Lust hast, das gesteckte Ziel in die Tat umzusetzen. Dies funktioniert z. B. durch eine positive Formulierung, die dich dazu anregt, endlich loszulegen und beispielsweise deine Noten im Mathematikunterricht zu verbessern.

R - realistisch 

Wenn du die vergangenen Jahre in den Matheklausuren immer nur Fünfen geschrieben hast, ist es relativ unwahrscheinlich in den nächsten Klausuren nur Einsen zu schreiben. Stelle dir also ein Ziel, dass dich herausfordert, auf jeden Fall machbar - aber nicht utopisch ist. Realistische Ziele motivieren dich, an deinem Vorsatz weiterzuarbeiten.

T - terminiert 

Jedes Ziel braucht einen zeitlichen Rahmen, bis zu welchem etwas erledigt werden soll. Man spricht auch von einer Deadline. Der Termin des Ziels ist dabei gleichzeitig auch der Kontrollpunkt, an dem du überprüfen kannst, ob du dein Ziel eingehalten hast. Für unser Notenbeispiel ist dies relativ einfach umzusetzen: Entweder stellst du dir als Deadline den Tag der Zeugnisse oder schon etwas früher den Tag der Zeugniskonferenzen.

Fazit  

Ein Ziel ergibt nur dann für dich einen Sinn, wenn es auch eindeutig formuliert ist. Dies kannst du beispielsweise mit der "SMART"- Methode tun. Ein formuliertes Ziel, dass alle fünf Kriterien berücksichtigt, ist präzise und erleichtert dir die Umsetzung deiner Ziele.

Ich hoffe, ich konnte dir in diesem Artikel ein wenig helfen, deine zukünftigen Notenziele zu präzisieren. Mit Sicherheit erreichst du dadurch auch schneller eine bessere Note. Viel Erfolg beim umsetzen!
 

  • eingestellt am 21.01.2020
Autor

Mattis 

  • Mattis (16 Jahre) aus Rietberg

    Pausenbeschäftigung: mit Freunden unterhalten, Musik hören

    Lieblingsfächer: Deutsch, Sozialwissenschaften

    Lieblingsmusik: Feelgood-Pop

    Hobbies: Radiosendungen moderieren, Tischtennis, Geocoaching