Notenvergabe in der Schule

Wie fair sind Noten wirklich?

Noten bewerten deine Leistung, nicht deine Persönlichkeit. So heißt es zumindest oft. Aber inwiefern stimmt diese Aussage tatsächlich?
 Ein Ausschnitt von einem Zeugnis mit schlechten Noten.
Fairness bei der Notenvergabe?

Das Prinzip ist einfach. Man leistet das, was man will und bekommt zum Ende des Jahres das, was man verdient. Nur leider ist Notenvergabe nie so einfach und nie so fair, wie man es sich wünscht.

Jeder Lehrer bewertet verschieden, hat seine eigenen Kriterien und ein eigenes Bild von einem "guten Schüler". Ob jemand ein guter Schüler ist oder nicht, ist also Ansichtssache. Jeder Lehrer hat seine Lieblingsschüler und obwohl man darüber eigentlich nicht sprechen darf, kann niemand leugnen, dass es immer Schüler gibt, die bevorzugt werden, die ihre guten Noten geschenkt bekommen, während andere hart dafür arbeiten müssen.

Und dann gibt es noch diejenigen, bei denen es ohnehin keinen Sinn macht sich anzustrengen. Der erste Eindruck zählt. So war es schon immer. Hat sich mal ein Lehrer ein schlechtes Bild gemacht, wird man das nicht mehr los. Lehrer sind auch Menschen mit Vorurteilen und Gefühlen. Und Gefühle beeinflussen nun mal.

Die Notenvergabe liefert Diskussionsstoff zur Genüge.
In der Unter- und Mittelstufe ist es vielleicht nicht so wichtig, ob es nun die zwei oder die drei ist. In der Oberstufe aber zählt jeder Punkt. Manche Schüler haben es schlichtweg einfacher, weil ihnen ihr Ruf schon vorauseilt. Und im Endeffekt ist es ja doch egal, ob deine Note fair ist oder nicht. Denn sie wird niemals deine tatsächliche Leistung widerspiegeln. Das Traurige nur ist, dass Ausbilder, Arbeitgeber und Co. unter anderem anhand dieser Noten ihr Urteil fällen.

  • eingestellt am 24.11.2016
Autor

Jasmin, Schülerautorin für scook

  • Jasmin (17 Jahre) aus Düsseldorf

    Lieblinsmusik: Alternative
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    Lieblingsessen: Schokolade
    Hobbies: lesen und schreiben