Richtig und ausreichend trinken

Trinken nicht vergessen!

Wenn das Thermometer in die Höhe klettert, die Sonne lacht und der Schultag lang ist, kommt dem ausreichenden trinken eine ganz besondere Bedeutung zu. Mit diesen Getränketipps behältst du auch an warmen Tagen einen "coolen" Kopf.
 Ein Junge steht vor einer Schultafel und trinkt Wasser aus einer Flasche.
Trinken hält Geist und Körper fit.

Sommer, Sonne, Sonnenschein und weit und breit kein Hitzefrei in Sicht. Gerade bei diesen hohen Temperaturen ist es wichtig, stets ausreichend in der Schule zu trinken – denn unser Kopf und gar unser ganzer Körper reagieren empfindlich auf Flüssigkeitsmangel. Wer zu wenig trinkt, riskiert Kopfschmerzen, Schwindel, Ermüdung sowie Konzentrations- und Lernschwierigkeiten.

Um ebendiesen Beschwerden vorzubeugen, sollten pro Tag rund 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit aufgenommen werden. Kommen Sportunterricht, besonders warme Temperaturen und sonstige körperliche Betätigung hinzu, darf es auch gerne etwas mehr sein. Hierbei sollte man im Hinterkopf behalten, nicht erst zu trinken, wenn das Warnsignal "Durst" einsetzt; ein regelmäßiger, vorbeugender Trinkrhythmus ist von großer Bedeutung und hält Körper und Geist frisch.

Pfiffige Getränkeideen gegen die Hitze

Die Möglichkeiten, den eigenen Durst zu stillen, sind vielfältig: Unter Umständen verfügt eure Schule ja über einen Trinkwasserspender, mit dem ihr bereits vorhandene Flaschen unbegrenzt oft wieder auffüllen könnt. Das ist nicht nur gesund und besonders preissparend, sondern freut ebenfalls die Umwelt, da Verpackungsmüll und Plastikabfall im Hinblick auf Flaschen reduziert werden.

Aber auch normales Leitungswasser aus dem Hahn, das bei uns in Deutschland höchste Qualitätsstandards erfüllt, lässt sich jederzeit als Durstlöscher und zum Wiederbefüllen von Flaschen verwenden.

Ab und zu darf es außerdem gerne eine selbsthergestellte Fruchtsaftschorle sein: Hierzu einfach einen Teil Saft mit drei Teilen Mineralwasser aufgießen. Und wer es besonders raffiniert haben möchte, püriert eine Handvoll Früchte und gießt diese mit frischem Sprudelwasser auf. Wenn die Früchte nicht püriert werden und stattdessen direkt aus dem Eisfach in die Getränkeflasche kommen, können sie sogar wunderbar etwaige Eiswürfel ersetzen und auch an langen, warmen Schultagen Flüssigkeiten clever kühl halten.

Weiter noch können abgekühlte Tees als Durstlöscher verwendet werden. Dank der verschiedensten Teesorten besteht eine große Variationsvielfalt und wer möchte, kann für den besonderen Geschmack auch hier einen kleinen Schuss Fruchtsaft hinzugeben.

Getränk ist nicht gleich Getränk

Doch nicht alle flüssigen Erfrischer sind gleich gut geeignet. Eher weniger tauglich sind neben Softdrinks fertige Fruchtsaftmixgetränke, Smoothies aus dem Supermarkt sowie koffeinhaltige Erzeugnisse, das heißt Energy-Drinks, Cola, Eistee und Kaffee. Sie alle sind häufig zu stark gezuckert, kalorienhaltig, gebrauchen unnötige Zusatzstoffe und stillen den Durst langfristig nur unzureichend.

Am besten ist es, wenn ihr das Trinken im Unterricht im Voraus mit eurer Lehrerin oder eurem Lehrer besprecht: Erarbeitet gemeinsam Grundsätze, wann getrunken werden darf – z. B. beim Bearbeiten von Aufgaben oder nach Beendigung einer Teileinheit – und wann man besser noch ein paar Minuten warten sollte – z. B. bei Gesprächen während des Frontalunterrichts. Natürlich besteht auch jederzeit die Möglichkeit, den Lehrer bei besonders heißen Temperaturen um eine zusätzliche Trinkpause zu bitten.

 


  • eingestellt am 02.05.2018
Autor

Marvin, Schülerautor für scook

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