Schülerpraktikum

"Testarbeiten" im Traumjob

Ein Betriebspraktikum kann einen Einblick in euren Traumberuf ermöglichen und ihr lernt neue Bereiche kennen, die man zuvor noch gar nicht gekannt oder berücksichtigt hat. Ganz klar eine coole Sache! Doch kann man so einfach ein Praktikumsplatz ergattern und wie bewirbt man sich überhaupt?
 Eine Gruppe von jungen Schülern zeigt Daumen hoch in die Kamera.
Bei einem Schülerpraktikum kann man tolle neue Erfahrungen sammeln.

Unternehmen aussuchen und bewerben 

Als ersten Schritt solltet ihr euch überlegen, in welchem Beruf oder Bereich ihr euer Betriebspraktikum absolvieren möchtet. Hast du diesbezüglich besondere Angaben der Schule? Wenn ja, musst du diese selbstverständlich beachten, jedoch seid ihr normalerweise bei der Wahl des Berufes frei. Zudem ist es empfehlenswert, mehrere Angebote zu suchen, da es für jede Praktikumsstelle mehr als einen Bewerber gibt und trotzdem nur einer den Platz bekommen kann. Nun ja, so ist es halt in der Arbeitswelt. Die Konkurrenz ist immer da.

Aber mit einer tollen Bewerbung hast du schon die halbe Miete sicher, womit wir beim nächsten Thema sind: die Bewerbung. Sie ist wie deine Visitenkarte. Dein erster Eindruck beim Betrieb. Deshalb ist es umso wichtiger, dass sie vollständig und ordentlich ist. Zu einer vollständigen Bewerbung zählt dein Lebenslauf, ein Anschreiben, dein letztes Zeugnis und evtl. ein Motivationsschreiben, indem du verdeutlichst, wieso du speziell diesen Beruf kennenlernen möchtest. Eine sorgfältig gestaltete Bewerbungsmappe hilft dir dabei, all deine Bewerbungsunterlagen sinnvoll zu ordnen und einen guten ersten Eindruck bei der Personalabteilung zu hinterlassen.

Meine eigene Erfahrung 

Letztes Jahr habe ich mein Schülerpraktikum, von der Schule aus, in einer Tanzschule absolviert. Die Schule hatte keine besonderen Angaben bezüglich des Betriebes gemacht, sodass ich die freie Wahl hatte. Ich bin seit 6 Jahren selbst Mitglied in dieser Tanzschule und das war auch meine Motivation insbesondere in diesem Betrieb, ein Praktikumsplatz zu erhalten. Ich fand es spannend, den Betrieb von einer anderen Seite kennenzulernen. Also von Mitglied zu Mitarbeiter. Täglich wurden mir neue Bereiche gezeigt und ich hatte einen tollen Einblick in die Arbeitswelt als Tanzlehrerin sowie als Veranstaltungskauffrau. Für die Website konnte ich Beiträge verfassen, was mir gefallen hat und zu meinen Stärken zählt ;) Ebenfalls durfte ich zu Veranstaltungen mitgehen und meinen eigenen Tanzworkshop geben! Das war mein Highlight in den drei Wochen, da mir somit Verantwortung übertragen wurde. 

Mir persönlich war neben dem gewünschten Job sehr wichtig, dass das Team freundlich ist. Da ich schon Mitglied in der Tanzschule bin, hatte ich den Vorteil, dass ich schon viele Leute kannte. Das ist natürlich nicht der Normalfall bei einem Schülerpraktikum. Deshalb ist ein Bewerbungsgespräch eine tolle Chance, die Vorgesetzten für seine Praktikumszeit kennenzulernen. Bei vielen Betrieben wird dieses Gespräch sogar vorausgesetzt. Falls dies bei dir nicht der Fall ist, du aber trotzdem die Möglichkeit zu einem Gespräch hast, dann nutze sie! Nicht nur du lernst den Arbeitgeber kennen, sondern er auch dich und vielleicht sieht er, wie du dich von den anderen Bewerben abhebst und schon hast du deinen Praktikumsplatz.

Schließlich sollte ich in meiner Schule einen Praktikumsbericht in Form einer PowerPoint Präsentation vorstellen und meine Erfahrungen rund um das Praktikum präsentieren. Das war eine schöne Möglichkeit meine Erfahrungen mit meiner Klasse zu teilen und zugleich die meiner Klassenkameraden zu erfahren. Wie ich finde, besser als ein 30 Seiten langer schriftlicher Bericht. 

Insgesamt könnt ihr im Schülerpraktikum euren Traumjob einem Faktencheck unterziehen.


  • eingestellt am 19.10.2018
Autor

Emily, Schülerautorin für scook

  • Emily (15 Jahre) aus Berlin

    Pausenbeschäftigung: mit Freunden quatschen

    Lieblingsfächer: Musik, Englisch

    Lieblingsmusik: Musical, Jazz

    Hobbies: Singen, Tanzen, Schauspielern, mit Freunden treffen