Von der Bewerbung bis zum Bericht: Tipps für ein gelungenes Praktikum

Das perfekte Praktikum

Im Laufe der Schulzeit muss es jeder absolvieren - ein Praktikum. Es sollte einerseits als Einblick in die alltägliche Berufswelt dienen, andererseits aber auch zur Berufsorientierung. Hier erfährst du, wie du das Beste aus einem Praktikum herausholen kannst, denn für ein Traum-Praktikum spielt bereits die Vorbereitung eine wichtige Rolle!
 Junge Praktikantin im Büro.
Ein gelungenes Praktikum ist mehr als eine Pflichtaufgabe und kann die Wahl des späteren Berufs erleichtern.

Auswahl eines Praktikumsplatzes

Die meisten Schüler absolvieren in unterschiedlichen Klassenstufen Praktika, mit verschiedenen Schwerpunkten. So gibt es beispielsweise ein Betriebspraktikum oder ein Wirtschaftspraktikum. Diesen Hintergedanken solltest du bei der Recherche für einen geeigneten haben. Bei einem Wirtschaftspraktikum geht es beispielsweise besonders um den wirtschaftlichen Aspekt eines Unternehmens, so ist es also vorteilhafter ein Praktikum bei größeren Betrieben zu absolvieren.

Das zweite Kriterium sollte dein eigenes Interessengebiet sein. Wofür interessierst du dich? In was für eine Richtung möchtest du später mal gehen? Überlege dir am besten einen Themenbereich, welcher dir viele Möglichkeiten offen lässt und fixiere dich nicht zu sehr auf einen bestimmten Beruf, denn nicht jeder Betrieb nimmt Praktikanten an.

Um ein geeignetes Unternehmen zu finden, kannst du im Internet recherchieren oder auch Freunde und Bekannte fragen, die bereits ein Praktikum absolviert haben.

Kümmere dich am besten früh um deinen Praktikumsplatz. Denn einerseits vermeidest du so Absagen durch Unternehmen, die bereits einen Praktikanten in diesem Zeitraum haben und zusätzlich hast du keine Probleme im Zeitmanagement.

Bewerbungen schreiben

Wenn du dir Gedanken gemacht hast, wo du dein Praktikum machen möchtest, musst du im nächsten Schritt eine Bewerbung versenden. Dazu gehört ein persönliches Anschreiben, in dem du dich kurz vorstellst und Gründe nennst, weshalb du den Praktikumsplatz unbedingt haben möchtest. Außerdem bewirbst du dich mit einem Lebenslauf. Was man da genau beachten sollte, lernt man meistens in der Schule. Ansonsten kannst du auch deine Eltern fragen oder dich auf seriösen Seiten im Internet informieren.

Und dann? Abwarten!

Bis sich ein Unternehmen meldet, kann es manchmal mehrere Wochen dauern. Falls du eine Absage erhalten solltest, liegt es oftmals daran, dass nicht alle Firmen Praktikanten nehmen, da sie zusätzliche Arbeit für das Unternehmen bedeuten. Sei also nicht enttäuscht, sondern bewirb dich einfach weiter!

Bevor du eine Zusage erhältst, kann es sein, dass du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst. Keine Panik - das ist eine tolle Vorbereitung für die spätere Jobsuche. Wenn du dich auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten möchtest, kannst du dich über das Unternehmen informieren, um interessiert zu wirken. Ansonsten solltest du unbedingt darauf achten, pünktlich zu sein. Es reicht, ein paar Minuten früher da zu sein, keine Stunde.

Und was ist nach dem Praktikum?

Auch wenn du deinen Praktikumsort ein letztes Mal verlässt, bist du wahrscheinlich noch nicht ganz fertig damit. In der Schule wird das Praktikum im Nachhinein erst richtig "bearbeitet". Die Methoden sind dafür vielfältig. Klassisch ist der Praktikumsbericht, in welchem Informationen über das Unternehmen, wirtschaftliche Aspekte oder ein typischer Arbeitstag hineingehören. Genauere Vorgaben gibt jedoch jede Schule selbst.

Eine kreativere Variante der Bearbeitung ist ein Vortrag. Schüler erstellen ein Plakat mit Bildern und berichten dann vor der Klasse von ihren Eindrücken und Erfahrungen.

Wie du siehst, beschäftigt man sich längere Zeit mit dem Praktikum. Es lohnt sich also, sich um ein spannendes Praktikum zu bemühen. Daher solltest du dich auch von einer Absage nicht unterkriegen lassen, sondern weiter motiviert bleiben. Denn so kannst du aus dem verpflichtenden Praktikum eine tolle Erfahrung machen, die dir Spaß bereitet hat.

Alternative zum normalen Schulpraktikum

Neben dem normalen Schulpraktikum kannst du auch jederzeit - beispielsweise in den Ferien - ein selbstorganisiertes Praktikum machen. Dies kann zur weiteren Berufsfindung beitragen. Ein weiterer Vorteil ist die Auswahl eines Betriebes ohne Vorschriften der Schule. Viele Schulen haben eine geographische Beschränkung für den Ort des Praktikums. Ein negativer Aspekt ist jedoch, dass kein Versicherungsschutz durch die Schule besteht, welcher bei manchen Praktika Voraussetzung ist.

  • eingestellt am 30.10.2018
Autor

Sophie, Schülerautorin für scook

  • Sophie (16 Jahre) aus Oldesloe

    Pausenbeschäftigung: mit Freunden über alles reden 
    Lieblingsfächer: Mathe, Biologie 
    Lieblingsessen: Crêpes mit Zimt und Zucker 
    Hobbies: Tanzen, Key-Board spielen, Poetry Slam 

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