Tipps und Tricks, wie du in der Klausurenphase entspannt bleibst

Stressfreie Klausurenphase

Nach den Herbstferien geht sie meistens los und dauert dann bis zu den Winterferien an - die Rede ist von der Klausurenphase. Wöchentlich wird dein Wissensstand abgefragt. Wie du auch bei zwei oder drei Klausuren pro Woche entspannt bleibst, erfährst du hier.
 Eine junge Frau ist von hinten zu sehen und sitzt entspannt am Schreibtisch.
Mit ein paar einfachen Tipps entspannter durch die Klausurenphase.

Schritt 1: Planung

Klausuren werden nicht erst eine Woche vorher angekündigt - so fies sind zumindest nur die wenigsten Lehrer. Du solltest dir bereits vor der Klausurenphase eine chronologische Liste mit den Klausuren machen und sie irgendwo aufhängen, wo du sie siehst. Beispielsweise an deinem Kleiderschrank oder deiner Zimmertür. Durch so eine Liste hast du immer einen Überblick, welche Klausuren dich in den nächsten Wochen erwarten und du kannst dir sicher sein, dass du keine vergisst.

Schritt 2: Zeit einteilen

Es kann durchaus vorkommen, dass du in einer Woche mehr als eine Klausur schreibst. Wenn du also zwei oder sogar drei Klausuren innerhalb einer Woche schreibst, ist es quasi selbstverständlich, dass du dich nicht perfekt in jedem Fach vorbereiten kannst. Deshalb solltest du bereits vorher abwägen, welche Note besonders wichtig ist und wie viel Zeit du zum Lernen investieren willst. Das notierst du dir am besten auch auf deiner Liste. Damit du nicht die Übersicht verlierst, kannst du beispielsweise die Fächer mit drei unterschiedlichen Farben markieren, um sie in wenig Lernen, gemäßigt Lernen und viel Lernen einzuteilen.

Schritt 3: Ziele setzen

Gestresst zu sein und zu versuchen irgendetwas ins Gedächtnis zu prügeln, zeigt nur selten Erfolg. Bevor du anfängst  für ein Fach zu lernen, solltest du dir konkret überlegen, wie weit du kommen möchtest. Wenn du dieses gesetzte Ziel erreicht hast, kannst du dir auch ruhig mal eine Belohnung und vor allem eine Pause gönnen. Wichtig ist nur, dass du das Lernen nicht aufschiebst und einen Tag vor der Klausur merkst, dass du nicht mit dem Stoff klarkommst.

Viel unterwegs und eigentlich keine Zeit?

Wenn du viel in deiner Freizeit unternimmst und oft nicht zuhause bist, nutze das nicht als Ausrede. Auch in der Bahn auf dem Weg zum Sportverein und im Wartezimmer vom Zahnarzt kannst du für eine Klausur lernen. Um nicht deine ganzen Bücher und Aufzeichnungen mitnehmen zu müssen, schreibe dir vorher kleine Lernzettel mit den wichtigsten Informationen. So hast du den Stoff übersichtlich immer mit dabei.

Du kommst einfach nicht voran? 

Manchmal versucht man wirklich alles, aber eine bestimmte Formel oder ein Ablauf bleibt einfach ein Rätsel. Hier solltest du auf keinen Fall verzweifeln und alleine bleiben. Triff dich nach der Schule doch einfach mit jemandem aus deiner Klasse, der dir bei deinem Problem helfen kann. Dadurch, dass er es dir erklärt, vertieft er den Stoff nochmal und du verstehst ihn nun besser. Falls ihr für ein Treffen keine Zeit habt, könnt ihr auch beispielsweise Videochatten. Wichtig ist hier nur: Fang nicht erst einen Tag vorher mit dem Lernen an.

Lass dich nicht anstecken!

Diesen Tipp gebe ich dir in zweierlei Hinsicht. Die erste Klausurenphase eines Schuljahres ist oft im November und Dezember. Die Zeit, in der viele erkältet sind. Dagegen hilft oft nur häufiges Händewaschen und natürlich auch Vitamine. Wenn du dich aber bei jemandem angesteckt hast, solltest du dich auf jeden Fall auskurieren und dir eine Pause gönnen bis du wieder gesund bist.

Viel wichtiger ist aber die Immunität vor Panik. Meistens kurz vor der Klausur fällt jemandem noch eine Frage ein, auf die alle eine Antwort wissen nur man selbst nicht. Dadurch kommen einem viele Gedanken in den Kopf: Habe ich genug gelernt? Habe ich etwas vergessen?

All diese Fragen führen meist zu der Annahme: Ich schaffe das nicht.

Doch genau das solltest du nicht denken! Wenn du für dich ehrlich sagen kannst, dass du genug gelernt hast, dann ist das auch genug. Man kann nämlich auch zu viel lernen und das schadet einem dann wiederum. Außerdem solltest du auch immer daran denken, dass es Fächer gibt für die man mehr lernen kann und Fächer für die man fast gar nichts lernen kann. Zusätzlich musst du einfach damit leben, dass du Stärken und Schwächen hast.

Das Allerwichtigste ist jedoch, dass du dich auch in einer scheinbar stressigen Klausurenphase wohlfühlst und zufrieden sein kannst mit deinen Leistungen.

  • eingestellt am 03.12.2018
Autor

Sophie, Schülerautorin für scook

  • Sophie (16 Jahre) aus Oldesloe

    Pausenbeschäftigung: mit Freunden über alles reden 
    Lieblingsfächer: Mathe, Biologie 
    Lieblingsessen: Crêpes mit Zimt und Zucker 
    Hobbies: Tanzen, Key-Board spielen, Poetry Slam 

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