Meine Erfahrungen

Ein Monat Schüleraustausch – wie läuft das?

Ich war für einen Monat in Australien und habe an einem Schüleraustausch teilgenommen. Wie es dazu gekommen ist und was ich erlebt habe, verrate ich dir in diesem Artikel!
 Ein Schild an einem leeren Highway in Australien zeigt die Abbildung eines Kängurus.
Ein Schüleraustausch kann einen überall hinführen - auch nach Australien.

Für vier Wochen in ein unbekanntes Land eintauchen, eine fremde Kultur entdecken und neue Leute kennenlernen - es gibt zahlreiche Gründe, an einem Schüleraustausch teilzunehmen.

Ich war vor kurzem für einen Monat in Australien – genauer gesagt in Melbourne und Sydney – und bin dort zur Schule gegangen. Dieser Schüleraustausch wurde von unserer Schule organisiert. Gemeinsam mit 19 anderen Mitschülern haben wir zwei Wochen am Unterricht unserer Partnerschule teilgenommen. 

Die Vorbereitung

Die Vorbereitung läuft an den meisten Schulen gleich ab. Wir haben ein Bewerbungsformular bekommen, welches wir ausfüllen sollten. Hier haben wir einiges über uns geschrieben und warum wir an diesem Austausch teilnehmen wollten. Da es aber mehr Bewerber als freie Plätze gab, waren auch unsere Noten ausschlaggebend für einen der begehrten Plätze.

Nachdem mir die Teilnahme zugesichert wurde, habe ich einen Steckbrief mit Informationen über meine Hobbies und Interessen ausgefüllt. Auf Grundlage dieser Informationen haben die Lehrer beider Schulen einen passenden Austauschschüler ausgewählt. Die organisatorischen Dinge, wie z.B. das Beantragen eines Visums etc. haben unsere Lehrer übernommen. Wir hingegen mussten uns einen gültigen Reisepass ausstellen lassen. 

Meine Erfahrungen in Melbourne und Sydney

Als wir nach einem 22 Stunden langen Flug am Flughafen in Melbourne ankamen, wurden wir dort bereits von unseren Gastfamilien erwartet und sind mit diesen nach Hause gefahren. Schon einen Tag später waren wir uns alle einig, dass Australien ganz anders ist.

Natürlich ist uns sofort aufgefallen, dass dort sämtliche Lebensmittel wesentlich teurer sind als in Deutschland. Auch das Klima ist wesentlich wärmer. Wir hatten an manchen Tagen 30°C – und das im Herbst. Das Wetter war ideal, z.B. für unseren Besuch der berühmten "Great Ocean Road".

Ganz besonders hat uns aber das australische Schulsystem überrascht. In den Schulen gibt es keine "SoMi (sonstige Mitarbeit)-Note", so wie wir sie kennen. Auch haben die Schüler eine viel größere Auswahl an Fächern, die sie neben dem einzigen Pflichtfach Englisch wählen können. Meine Schule hatte u.a. die Fächer "Media", "Digital Arts", "Drama" oder auch "Photography" angeboten.

In der Familie haben wir insgesamt zwei Wochen verbracht. Die restliche Zeit waren wir mit unserer deutschen Gruppe in einer Jugendherberge in Sydney.

Die Zeit in Sydney war auch total interessant! Im bekannten "Taronga Zoo" haben wir die typischen australischen Tiere kennengelernt. Anstrengend war für uns vor allem die Wanderung durch die bekannten "Blue Montains". Auch ein Besuch des Sydney Opera Hauses durfte natürlich nicht fehlen!

Fazit

Ich kann dir einen Auslandsaufenthalt (egal wie lang dieser ist) nur empfehlen! Es gibt nichts Schöneres, als neue Leute kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln. Man lernt neue Kulturen kennen und verstehen. Also nutze deine Chance und erforsche eine dir (noch) unbekannte, fremde Kultur!

  • eingestellt am 07.05.2019
Autor

Mattis, Schülerautor für scook

  • Mattis (16 Jahre) aus Rietberg

    Pausenbeschäftigung: mit Freunden unterhalten, Musik hören

    Lieblingsfächer: Deutsch, Sozialwissenschaften

    Lieblingsmusik: Feelgood-Pop

    Hobbies: Radiosendungen moderieren, Tischtennis, Geocoaching

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