Ankommen – einleben – Anschluss finden

Neu in der Klasse? So kommst du gut an

Ob Schulwechsler oder Sitzenbleiber – der oder die Neue zu sein, ist immer blöd. Mit diesen Tipps wird es aber deutlich leichter: Hier kommen unsere 11 besten Ratschläge zum Ankommen, Einleben und Anschluss-Finden.
 Neuer Inhalt
Tipps: Ankommen, Einleben und Anschluss-Finden.

Neu an der Schule oder in der Klasse? Halb so wild wie du jetzt denkst!

30 Augenpaare, die sich gespannt auf dich richten, ein Lehrer, den du null einschätzen kannst und weit und breit kein Freund in Sicht – so oder so ähnlich stellst du dir deinen ersten Auftritt als "der Neue" wahrscheinlich vor. Richtig wohl fühlt sich in der Rolle natürlich niemand, aber wir können dich beruhigen: "In echt" ist alles halb so wild und du bist keineswegs zum Außenseiter-Sein verdammt. Mit diesen Tipps kommst du gut an und lebst dich ratzfatz ein!

1. Gib dir selbst ein bisschen Zeit, um dich zu orientieren und zurecht zu finden.

Es dauert einfach ein wenig, bis du weißt, was du wo findest und wie der Hase läuft. Das ist ganz normal – hab also etwas Geduld.

2. Sei freundlich und offen – und unbedingt authentisch.

Auch wenn du deinen neuen Mitschülern gefallen willst: Versuch nicht, jemand zu sein, der du nicht bist. Das ist nämlich erstens anstrengend und zweitens auf Dauer kaum durchzuhalten. Also sei lieber gleich du selbst – nur so findest du neue Freunde, die auch wirklich zu dir passen.

3. Geh von dir aus auf die anderen zu.

Wenn alle anderen sich schon kennen, wirken sie auf Außenstehende natürlich wie eine eingeschworene Gemeinschaft. Lass dich davon nicht einschüchtern – und warte nicht, dass jemand auf dich zukommt. Mach lieber selbst den ersten Schritt und sprich deine/-n neue/-n Mitschüler an.

4. Nutz deine Chancen, entspannt Kontakte zu knüpfen.

Lerngruppen oder AGs zum Beispiel bieten gute Gelegenheiten, die anderen ohne Druck besser kennenzulernen und zusammen etwas zu unternehmen. Drück dich also nicht vor solchen Aktivitäten, sondern trau dich und mach mit. Biete dich ruhig auch von dir aus an, zum Beispiel den komplizierten Physik-Stoff zu erklären. Denn auch so findest du Anschluss.

5. Beobachte und warte ab, statt vorschnell zu (ver-)urteilen.

Dein spontaner erster Eindruck ist nicht automatisch auch der richtige. Gib dir selbst und den anderen etwas Zeit: ihnen, damit sie sich an dich gewöhnen können, und dir, damit du sie besser einschätzen kannst. Schließlich kannst du jedem nur vor den Kopf schauen. Und die vermeintliche Oberzicke hatte vielleicht nur einen schlechten Tag.

6. Erzähl etwas von dir.

Wer neu in eine Gruppe kommt, ist lieber erst mal vorsichtig. Allzu Privates behältst du tatsächlich besser vorerst für dich. Aber nur wenn du etwas von dir preisgibst, können die anderen dich besser kennenlernen. Und das Schöne ist ja: Wer sich selbst öffnet und etwas von sich erzählt, schenkt anderen Vertrauen – und genau das bekommt er meist im Gegenzug zurück.

7. Bitte deine Mitschüler um Hilfe.

Mach dich nicht selbst zum Obercoolen Einzelgänger, sondern frag nach Hilfe. Keine Ahnung, wo der Chemieraum ist? Das aktuelle Mathethema in der alten Klasse nie gehabt und jetzt jede Menge Fragezeichen? Bitte die anderen um Unterstützung, denn auch das verbindet.

8. Nimm Tipps an und nimm Rücksicht.

Wenn deine neuen Mitschüler dir Ratschläge, Tipps oder Hinweise geben, hör zu, was sie zu sagen haben. Wenn es geht, nimm Rücksicht – ein Kompromiss bringt langfristig meist mehr als Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Gehabe.

9. Achte auf die "ungeschriebenen Gesetze".

Jede Gruppe hat ihre eigenen kleinen Regeln und Rituale. Solche Rituale schweißen zusammen – und geben dir schnell das Gefühl, dazuzugehören.

10. Befrag deine Mitschüler zu deinen neuen Lehrern.

Auch das ist schließlich wichtig fürs Ankommen und Einleben. Wer gilt als streng, wer als total locker? Worauf achtet welcher Lehrer ganz besonders? Wie machst du dich unbeliebt, wie kannst du Punkte sammeln? Zapf einfach mal das Wissen deiner Mitschüler an. Wahrscheinlich bekommst du viele wertvolle Tipps.

11. Zeig dich von deiner besten Seite.

Das gilt auch deinen Lehrern gegenüber: Stell Fragen, sei interessiert und zeig Eigeninitiative. Natürlich sollst du dich nicht übertrieben einschleimen, aber dich mit den Lehrern erst mal gut zu stellen, zahlt sich langfristig für dich aus. Außerdem kannst du den anderen dann ggf. auch mal den Stoff erklären – womit wir wieder bei Punkt 4 wären.

Noch mehr Tipps gefällig? Dann empfehlen wir dir unseren Artikel zum Kontakte-Knüpfen und Freunde-Finden.
  • eingestellt am 26.08.2016
Autor

scook