Fit & gesund bleiben

Zehn Tipps gegen die Erkältungswelle

Früher oder später ist es wieder soweit: Um dich herum kränkeln alle und dass du gesund bleibst, scheint in etwa so wahrscheinlich wie eine Eins in deinem Hassfach. Mit diesen zehn Anti-Erkältungs-Tipps bist du zum Glück bestens gerüstet – und kommst fit durch den nächsten "Bazillen-Parcours".
 Eine verzierte Tasse neben einem beigen Schal, einer halben Zitrone und einem Fieberthermometer und darum liegen Taschentücher.
Mit einfachen Tipps gesund bleiben.

Da müssen sich die Bazillen warm anziehen: Zehn Tipps gegen Erkältung, Grippe & Co. 

Alle Jahre wieder, nicht nur zur Weihnachtszeit: Wenn um dich herum mal wieder alles hustet, niest und schnieft, wird der Schultag zum Spießrutenlauf. Grippewellen-Ferien wirst du aber kaum durchbekommen – gefragt sind also gute Tipps, mit denen du die Erkältungssaison möglichst fit und gesund überstehst. Unsere zehn besten Tipps haben wir dir hier zusammengetragen. 

1. Langfristig denken. 

Statt erst im "Ernstfall" deine Eltern loszuschicken, um die Regale mit den Vitamin-C-Präparaten leerzukaufen, denk lieber langfristig: Je gesünder und robuster du allgemein durchs Jahr gehst, desto weniger anfällig bist du. Achte also auch in "ungefährlichen" Phasen auf viel Bewegung an der frischen Luft und einen gesunden Lebensstil.  

2. Abstand halten. 

Natürlich kannst du nicht jede Schnupfnase gleich in Quarantäne schicken. Behalte die "Infektionsherde" in deiner Umgebung aber im Auge und halte Abstand, so gut es geht. Verzichtet darauf, die Köpfe zusammenzustecken, wenn ihr im Unterricht quatscht; drück die Türklinken im Zweifelsfall mit dem Ärmel herunter und komm auch dem dauerhustenden Lehrer besser nicht zu nah. 

3. Hände waschen. 

Eine der wichtigsten Maßnahmen: Achte darauf, dir ausreichend oft und gründlich die Hände zu waschen. Fährst du mit dem Bus und musst diverse Haltegriffe anfassen, kann sich auch ein kleines Fläschchen Handdesinfektionsmittel bezahlt machen. Versuch außerdem, dir so selten wie möglich mit den Händen ins Gesicht zu fassen – das tun wir unbewusst nämlich erstaunlich oft.  

4. Warm halten.  

Speziell in der Erkältungs-Hochsaison ist das Zwiebelprinzip die beste Wahl. Kleide dich in Schichten und sorg dafür, dass du lieber etwas zu Warmes ausziehen kannst, als zu dünn angezogen zu frieren. Auch Schals und Tücher sind eine gute Ergänzung für dein Outfit – gerade im Winter ist es schließlich schnell mal zugig. 

5. Vitamine essen. 

Eine nährstoff- und vitaminreiche Ernährung ist natürlich das ganze Jahr über schlau. In den "kritischen Phasen" lohnt es sich aber, für ein paar Extra-Vitamine zu sorgen. Die klassische heiße Zitrone wurde leider als wenig wirkungsvoll entlarvt. Auch in der kalten Jahreszeit gibt es aber Gemüse, das besonders reich ist an Vitamin C – zum Beispiel Grünkohl und Paprika.  

6. Frühzeitig päppeln.  

Antibiotika sollten tatsächlich nur im Notfall zum Einsatz kommen. Leichte, pflanzliche Präparate kannst du aber gut frühzeitig einnehmen. Warte also nicht, bis du vor lauter Halsschmerzen kaum noch sprechen kannst – tu dir lieber schon beim ersten Halskratzen etwas Gutes. 

7. Dich erholen. 

Dass ausreichend Schlaf wichtig ist, weißt du natürlich. Wenn dein Körper gegen die vielen "Schnupfen-Angriffe" von außen ankämpft, kostet das Energie – und ein bisschen Extra-Ruhe kann wahre Wunder wirken. Gönn dir also ganz bewusst die nötige Erholung und halte die geplanten Ruhephasen wirklich eisern ein. 

8. Viel trinken. 

2–3 Liter Wasser sollten es täglich sein. In der Erkältungszeit ist es besonders wichtig, dass dein Körper genug Flüssigkeit zum "Arbeiten" hat. Wenn es dir schwerfällt, ausreichend viel zu trinken, stell dir regelmäßig einen Wecker und trink möglichst gleich einen halben Liter. Du wirst merken: Das Trinken tut wirklich gut – und mit der Zeit meldet sich dein Körper ganz von selbst, wenn es Zeit zum "Auftanken" ist. 

9. Zu Hause bleiben. 

Bevor du richtig lange ausfällst, weil du eine Erkältung verschleppt hast, zieh lieber frühzeitig die Reißleine. Schon 1–2 Tage zu Hause, in denen du dir strikte Ruhe gönnst, können dann vollkommen ausreichend sein – und langen Ausfallzeiten vorbeugen. 

10. Die anderen einweihen. 

Wenn du täglich mit 30 Triefnasen in einer Klasse sitzt, nützen dir selbst die besten Tipps nur noch relativ wenig. Teil dein Wissen also ruhig mit den anderen. Wenn jeder ein bisschen mitdenkt und mithilft und sich im Zweifelsfall lieber auskuriert, als den Rest der Klasse anzustecken, habt ihr alle etwas davon.

  • eingestellt am 28.11.2016
Autor

scook