Chancengleichheit und Verteilungsgerechtigkeit

Arbeitsblätter "Was ist soziale Gerechtigkeit?"

Wie schafft man einen gerechten Ausgleich zwischen Leistungs-, Verteilungs- und Bedarfsgerechtigkeit? Und ab wann ist eine ungleiche Verteilung auch ein Zeichen für soziale Ungerechtigkeit? Eine Umfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung ergab, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung von 82 Prozent die soziale Ungleichheit in Deutschland als zu groß einstuft. Doch finden sich auch Lösungsmodelle zur Herstellung größerer sozialer Gerechtigkeit? Erörtern Sie mit Ihren Schülern in einer Unterrichtseinheit verschiedene Fragen zu sozialer Gerechtigkeit.
 Eine Waage bestehend aus Menschen.
Gerechte Verteilung und gleiche Chancen.

Teile der Bevölkerung empfinden die Kluft zwischen Arm und Reich als ungerecht. Laut einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung fordern sie, die Profiteure der wirtschaftlichen Entwicklung stärker in die gesellschaftliche Verantwortung zu nehmen. Das bedingungslose Grundeinkommen schlägt einen anderen Entwurf zur Verteilungsgerechtigkeit vor. Es koppelt die Existenzsicherung von der Erwerbsarbeit ab und garantiert allen ein Bürgergehalt ohne Gegenleistung. Welches Konzept trägt eher dazu bei, soziale Gerechtigkeit zu verwirklichen?

In dieser Unterrichtseinheit bearbeiten Ihre Schüler unterschiedliche Vorstellungen von einer gerechten Einkommens- und Vermögensverteilung, die sie in einem Rollenspiel aushandeln. Sie befassen sich mit den Aufgaben staatlicher Sozialpolitik, erörtern Leistungsgerechtigkeit und Chancengleichheit und diskutieren, welche Möglichkeiten das bedingungslose Grundeinkommen bietet, die herkömmliche soziale Verteilungsdebatte auf eine völlig neue Grundlage zu stellen.

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  • eingestellt am 11.01.2017
Autor

in Kooperation mit ZEIT für die Schule