Nachdenken über Welt- und Wertvorstellungen

Ordnung ist, was nicht Chaos ist

Die Schülerinnen und Schüler reflektieren Begriffe wie Ordnung, Unordnung, modern und veranschaulichen diese an Hand von Beispielen aus der Kunst und dem Bereich Wohnkultur.
Bild: Shutterstock/ Carlos A. Oliveras

"Neuheit ist der Preis für die Moderne"

Das Neue ist modern. Das Alte ist unmodern. Das Neue ist gut. Das Alte ist schlecht. "Neuheit ist der Preis für die Moderne" (Wassef 1993, S. 9). Wir leben in der Moderne und die Post-Moderne kündet sich an – weil in der Moderne, wie in jeder historischen Phase, der Wandel steckt und die Sehnsucht der Menschen, Ordnung im eigenen Leben wie im Weltbild zu schaffen: "Wir können uns die Moderne als eine Zeit denken, da Ordnung – der Welt, des menschlichen Ursprungs, des menschlichen Selbst, und der Verbindung aller drei – reflektiert wird" (Baumann 1993, S. 17). In der Ordnung (der Erkenntnis) steckt logisch und zwangsläufig auch die Unordnung, das Chaos also. Und ebenso steht hinter der Bestimmtheit, der (scheinbaren) Gewissheit, die Unbestimmtheit und Ungewissheit, die nicht Unsicherheit zu sein braucht, sondern zu betrachten ist als das Yin und Yang des Lebens.

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  • eingestellt am 20.08.2014
Autor

Dr. Jos Schnurer
Lehrer
Immelmannstr. 40
31137 Hildesheim

  • Quelle

    Dieser Artikel stammt aus dem Schulmagazin 5-10 9/2014. Die aktuelle Ausgabe finden Sie auf www.oldenbourg-klick.de.

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