Räumliches Denken und perspektivisches Sehen fördern

Wir bauen, legen und zeichnen mit Köpfchen

Für die Ausbildung einer guten Raumvorstellung lassen sich das Bauen, Legen und Zeichnen von Würfelgebäuden hervorragend nutzen, um kopfgeometrische Fähigkeiten sowie prozessbezogene Kompetenzen auszubauen.
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Bild: Fotolia/lassedesignen

Würfelberge in die Ecke bauen

Den Anfang bilden Aktivitäten zum freien Bauen mit Würfeln (3 x 3 cm) auf dem Tisch, die später dadurch erweitert werden, dass in die sogenannte "Raumecke" (drei Pappquadrate 15 x 15 cm zu einer Ecke mit Bodenfläche zusammengeklebt) hineingebaut wird. Durch das Bauen in die Raumecke entstehen "Würfelberge". Zugleich wird der Blick gemäß der Schrägbildperspektive frontal und von oben auf das Gebäude gerichtet, die Anzahl der Perspektiven so reduziert und dadurch die Betrachtung sowie das Gespräch über die Eigenschaften erleichtert. Beim Bauen in die Raumecke sollte zunächst mit wenigen Würfeln (3) begonnen werden, wobei immer der "3er-Würfelberg" entsteht, der als Ausgangspunkt für alle weiteren Würfelberge
dient. Mithilfe der Raum-Lage-Begriffe können die Würfelberge von den Kindern gegenseitig beschrieben, präsentiert und nachgebaut sowie im späteren Verlauf nachgelegt und/oder gezeichnet werden. Geeignete Fragestellungen zum Beschreiben der Gebäude sind: Wie viele Würfel wurden verbaut? Schätze zuerst. Wie viele Würfel/ Flächen kannst du (nicht) sehen? Warum?

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  • eingestellt am 06.05.2015
Autor

Cornelia Hielscher, Grundschullehrerin und Fachleiterin Mathematik am Zentrum für Schulpraktische Lehrerausbildung Duisburg

  • Der Artikel stammt aus dem Grundschulmagazin 2/2014. Die aktuelle Ausgabe finden Sie auf www.oldenbourg-klick.de.

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