Räumliches Vorstellungsvermögen schulen

Kartei zur Kopfgeometrie

Räumliches Vorstellungsvermögen ist häufig Grundlage für kognitive Kompetenzen und für das Arbeiten mit Veranschaulichungsmaterialien im Arithmetikunterricht. Daher sind kopfgeometrische Übungen für die Grundschule unerlässlich.
 Kopfgeometrie
Foto: Fotolia/Syda Productions

Geometrie als Grundlage für die Arithmetik

Verfolgt man die Mathematik zurück bis zu ihren Wurzeln, so stellt man fest, dass die Geometrie den Ursprung darstellt. Selbst auch in der Entwicklung jedes Kindes beobachtet man zunächst eine Ausprägung der räumlichen Orientierung und der visuellen Wahrnehmung und Differenzierung, bevor Erfahrungen mit Zahlaspekten und -operationen gesammelt werden. Des Weiteren werden auch im modernen Arithmetikunterricht der Grundschule vielerlei Veranschaulichungsmaterialien (z. B. Steckwürfel, Hundertertafel, Zahlenstrahl, Felddarstellung von Malaufgaben, …) angeboten. Doch diese bedienen sich alle geometrischer und visueller Strukturen. Damit diese Materialien eine wirkliche Hilfe für Schüler sein können, müssen die Kinder bereits über ein breites geometrisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen verfügen können. Um dies gewährleisten zu können, müssen vor allem kopfgeometrische Übungen angeboten werden.

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  • eingestellt am 24.03.2014
Autor

Andrea Brenninger
Grundschullehrerin

  • Quelle

    Dieser Artikel stammt aus dem Grundschulmagazin 2/2006. Die aktuelle Ausgabe finden Sie auf www.oldenbourg-klick.de.

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