Spielerisch-experimentelle Zugänge ermöglichen theoretische Überlegungen zu Kombinatorik, Zufall und Wahrscheinlichkeit

Welcher Zufallsgenerator ist der Beste?

Würfeln, Münzen werfen, etwas aus einer Urne ziehen, ein Glücksrad oder einen Glückskreisel drehen – das macht allen Kindern Spaß. Aber kennen sie die unterschiedlichen Potenziale dieser Zufallsgeneratoren?
Bild: Shutterstock/bikeriderlondon

Bis zum Ende der 4. Jahrgangsstufe sollen Schülerinnen und Schüler die Kompetenz erworben haben, Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen in Zufallsexperimenten zu vergleichen, so sehen es die KMK-Bildungsstandards vor (2005). Grundschulkinder begegnen Zufallsexperimenten in unterschiedlichen Kontexten außerhalb des Unterrichts und lernen verschiedene Zufallsgeneratoren kennen. An erster Stelle werden meist Würfelspiele genannt, aber auch der Münzwurf, das Ziehen aus einer Urne sowie das Drehen an einem Glücksrad oder Glückskreisel sind ihnen bekannt.

Im Unterricht werden diese Zufallsgeneratoren eingesetzt, um die genannte Kompetenz zu entwickeln. Zwei Aspekte sind dabei zu berücksichtigen. Zum einen gibt es verschiedene Zugänge zur Wahrscheinlichkeit, zum anderen besitzen einzelne Zufallsgeneratoren unterschiedliches didaktisches Potenzial für die Verwirklichung verschiedener Ziele. Diesen beiden Aspekten soll im Beitrag weiter nachgegangen werden.

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  • eingestellt am 24.03.2014
Autor

Dr. Bernd Neubert
Justus-Liebig-Universität, Institut für Didaktik der Mathematik

  • Quelle

    Dieser Artikel stammt aus dem Magazin Grundschulunterricht Mathematik 4/2011. Die aktuelle Ausgabe des Grundschulmagazins finden Sie auf www.oldenbourg-klick.de.