Ein motivierendes Zirkeltraining mit Musik

Volle Kraft voraus!

Zirkeltraining – ein Wort, das bei den meisten Schülerinnen und Schülern den kalten Angstschweiß hervorruft. Sofort hat man ein Bild vor Augen, wie Soldaten von ihrem Ausbilder erbarmungslos gegängelt werden und schließlich vor Entkräftung zusammensacken. Auch von vielen Sportlehrern wird das Zirkeltraining als nicht mehr zeitgemäß stigmatisiert. Zu eintönig, zu viel Drillcharakter. Im Folgenden soll aufgezeigt werden, dass Zirkeltraining keineswegs das Schattendasein verdient, das es im Schulsport oftmals fristet, und richtig eingesetzt einen sehr hohen Aufforderungscharakter hat.
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Shutterstock/Matthew Cole

Die Bedeutung des Lerninhaltes

Keine andere Unterrichtsform bietet eine dermaßen hohe Intensität und eine Mobilisierung und Kräftigung verschiedener Muskelgruppen wie das Zirkeltraining. Bein-, Arm- und Rumpfmuskulatur lassen sich im Wechsel hervorragend schulen, sodass genügend Belastungsreize vorhanden sind. Bei nahezu jeder Station des Zirkels kann die Lehrkraft auf die individuellen Unterschiede der Schülerinnen und Schüler eingehen, ohne dass die bereits fertig gestellten Stationen mühsam umgebaut werden müssten. Die Anordnung der im Hallenplan (M 1) aufgeführten Stationen ist nur ein Vorschlag, der je nach Turnhalle abgeändert werden kann. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Übungen für die Muskelgruppen im Wechsel aufeinander folgen, also beispielsweise nicht zwei Stationen für Armkraft hintereinander. Ein weiterer Vorteil des Zirkels besteht darin, dass alle Schüler gleichzeitig beschäftigt sind und die Lehrkraft nur noch eine beratende Funktion hat. Zudem lässt sich der Zirkel, wenn einmal ordentlich vorbereitet, in der Zukunft ohne großen Aufwand wieder verwenden.

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  • eingestellt am 24.03.2014
Autor

Peter Hohmann
Lehrer


Heidrun Söldner
Lehrerin

  • Quelle

    Dieser Artikel stammt aus dem Schulmagazin 5-10 1/2019. Die aktuelle Ausgabe finden Sie auf www.oldenbourg-klick.de.

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